25.000,- Euro wurden am 30. November 2008 an die Welthungerhilfe übergeben
20.000,- Euro davon gehen nach Ecuador, in die Heimat der Kartoffel:
San Andrés liegt im kargen und sehr trockenen Hochland Ecuadors und beheimatet 10.000 EinwohnerInnen. Die Region um San Andrés gehört zu den ärmsten Gebieten des Landes, das von höchst ungleichen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen geprägt ist.
Vor allem die indigene Landbevölkerung ist extrem arm. In San Andrés leben 85 Prozent der Menschen in lebensbedrohlicher Armut. Zum Überleben haben sie nichts als ihre trockenen und ausgelaugten Äcker und die Hoffnung auf ausreichende Ernten wird oft enttäuscht. So haben die Männer keine andere Wahl als in die Städte auf Arbeitssuche zu ziehen. Die Frauen tragen dann die enorme Last des Haushalts und der Feldarbeit allein. Für die Kinder heißt das mit anzupacken. Für die Schule, den langfristigen Ausweg aus der Misere, bleibt ihnen keine Zeit.
Doch die Bewohnerinnen und Bewohner von San Andrés wollen dies nicht länger ertragen. Seit 2005 gehört das Dorf zu den 15 Milleniumsdörfern die weltweit von der Welthungerhilfe unterstützt werden.
Die Frauen und Männer von San Andrés haben gemeinsam mit der Welthungerhilfe festgelegt, mit welchen Maßnahmen sie in den kommenden fünf Jahren ihre Armut bekämpfen wollen: Wasserversorgung für Felder und Menschen ist die oberste Priorität. Aber auch die Stärkung der Position von Frauen durch Kleinkredite und Schulungen in Anbaumethoden von Kartoffeln sind wichtig, genauso wie Schulausbildung für die Kinder.
5.000,- Euro gehen in ein Projektdorf in Ruanda, wo die Bekonder auch seit langer Zeit über die Welthungerhilfe und das Land Rheinland-Pfalz Projekte unterstützen.
Zu diesem tollen Gesamtergebnis haben die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen beim Krumpernfest und die vielen kleinen, übers Jahr verteilten Aktionen und die damit verbundenen Spendenaufrufe beigetragen.
Sowohl der Musikverein, der Kinder- und Jugendchor, der Gemischte Chor, die Freiwillige Feuerwehr, die Frauen- und Müttergemeinschaft, der Sportverein und viele weitere Vereine und Gruppen aus Bekond und der Umgebung haben ihren Beitrag zum Erfolg geleistet. Dazu kommen die vielen gut gemeinten Spenden von Unternehmen und Einzelpersonen.
Insgesamt haben die Bekonder mit ihren Aktionen zugunsten der Welthungerhilfe in 2008 mehr als 20.000 Menschen erreicht.



















