Spendenübergabe am 30. November 2008

22 11 2008

Die Bekonder spenden insgesamt 26.000,- Euro für Entwicklungshilfeprojekte.

Die Spendensumme und der Termin wurde in der Mitgliederversammlung festgelegt.

Die offizielle Spendenübergabe findet demnach am Sonntag, den 30. November um 17.30 Uhr im Bürgerhaus im Zusammenhang mit dem Adventskaffee der Frauen und Müttergemeinschaft statt.

Bekond Aktiv unterstützt mit den Spenden arme Kleinbauern in Ecuador, Ruanda und Äthiopien.

Zu diesem tollen Gesamtergebnis haben die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen beim Krumpernfest und viele kleine, übers Jahr verteilte, Aktionen beigetragen.

20.000,- Euro davon gehen nach Ecuador, in die Heimat der Kartoffel:

San Andrés liegt im kargen und sehr trockenen Hochland Ecuadors und beheimatet 10.000 EinwohnerInnen. Die Region um San Andrés gehört zu den ärmsten Gebieten des Landes, das von höchst ungleichen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen geprägt ist.

Vor allem die indigene Landbevölkerung ist extrem arm. In San Andrés leben 85 Prozent der Menschen in lebensbedrohlicher Armut. Zum Überleben haben sie nichts als ihre trockenen und ausgelaugten Äcker und die Hoffnung auf ausreichende Ernten wird oft enttäuscht. So haben die Männer keine andere Wahl als in die Städte auf Arbeitssuche zu ziehen. Die Frauen tragen dann die enorme Last des Haushalts und der Feldarbeit allein. Für die Kinder heißt das mit anzupacken. Für die Schule, den langfristigen Ausweg aus der Misere, bleibt ihnen keine Zeit.

Doch die Bewohnerinnen und Bewohner von San Andrés wollen dies nicht länger ertragen. Seit 2005 gehört das Dorf zu den 15 Millenniumsdörfern, die weltweit von der Welthungerhilfe unterstützt werden.

Die Frauen und Männer von San Andrés haben gemeinsam mit der Welthungerhilfe festgelegt, mit welchen Maßnahmen sie in den kommenden fünf Jahren ihre Armut bekämpfen wollen: Wasserversorgung für Felder und Menschen ist die oberste Priorität. Aber auch die Stärkung der Position von Frauen durch Kleinkredite und Schulungen in Anbaumethoden von Kartoffeln sind wichtig, genauso wie Schulausbildung für die Kinder.

5.000,- Euro gehen in Projektdörfer in Ruanda und Äthiopien, wo die Bekonder auch seit langer Zeit über die Welthungerhilfe Projekte unterstützen.

500,- Euro gehen an die Aktion „Tulpen für Brot“, die Kinderprojekte in Indien und Peru unterstützt und auch Gelder für die Kinderkrebshilfe zur Verfügung stellt.

Das Straßenkinderprojekt „Juconi“ erhält 500,- Euro und wird über das Kindermissionswerk betreut.

Zur Spendenübergabe sind alle Helfer, Unterstützer, Förderer und Freunde des Vereins eingeladen.

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